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Kurse in meiner therapeutischen Praxis

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FAMILIENAUFSTELLUNG

 

Die Familienaufstellung ist eine sehr effektive Methode, die Familiensituation darzustellen und wahrzunehmen. Es ist wichtig, dass jede Person mit ihrem individuellen Schicksal gesehen und gewürdigt wird, und dass es so sein darf, wie es eben ist.

 

Die Familie ist ein System, das seit Jahrhunderten dem Erhalt der Menschheit dient und daher sind die Bande eng, auch wenn man das nicht so sieht. Wenn jeder seinen Platz einnimmt, so funktioniert das System. Wenn nicht, wird dieser Platz von anderen übernommen, denn das System strebt nach Ausgleich. Diese Übernahme von Plätzen und Funktionen  erfolgt immer unbewusst und belastet diese Personen. Sie fühlen sich nicht wohl und haben die verschiedensten Beschwerden.

 

Beim Aufstellen können diese Phänomene aufgezeigt  und Lösungsansätze gefunden werden. Sowohl das Sehen von Außen als auch das Stehen in den Rollen bringt ein neues Verständnis, da es am eigenen Leib erfahren wird. Dem am Ende der Aufstellung entstandenem Bild messen wir besondere Bedeutung bei: es wirkt dann weiter in der Tiefe.

 

Systemaufstellungen in Betrieben funktionieren nach den gleichen Gesetzmäßigkeiten. Besonders Familienbetriebe sind empfindlich, da hier zwei Systeme vereint sind. Auch hier kann eine Aufstellung Lösungswege aufzeigen, neue Perspektiven finden und Veränderungen anstoßen.

 

Unsere Haltung als Aufsteller ist offen und wertfrei und wir arbeiten in dem Vertrauen, dass alles was im Raum auftaucht, grundlegend gesund ist und zum Prozess der Heilung beträgt.

 

Von unseren Teilnehmern nehmen wir an, dass sie ebenfalls eigenverantwortlich agieren und reagieren. Die Erfahrung hat gezeigt, dass dies eine gute Basis für eine sinnvolle und erfolgreiche Zusammenarbeit ist.


Man muss Geduld haben, gegen das Ungelöste im Herzen,

und versuchen, die Fragen selber lieb zu haben,

wie verschlossene Stuben, wie Bücher,

die in einer sehr fremden Sprache geschrieben sind.

 

Wenn man die Fragen lebt, lebt man vielleicht allmählich,

ohne es zu merken, eines fremden Tages in die Antwort hinein.

 

Rainer Maria Rilke